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Meine Frau fuhr in Urlaub, mitsamt den Gören,
Da mußt' ich mich 8 Tage selber ernähren.
Endlich war ich mal „Herr“ im Haus,
Mein Tagebuch sah wie folgt also aus:
 

Montag

Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

M O N T A G:  

Ich dachte: zu Beginn mach ich 'ne einfache Chose,

Mach' Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Soße.

Jedoch das Schälen war schnell mir verhasst,

Ich wurde Großverbraucher in Leukoplast.

Bis daß ich mir sagte: Mensch, sei doch helle,

Und iß die Kartoffeln doch einfach mit Pelle.

Bei Zwiebeln braucht man sich nicht zu quälen,

Man muß sie nur unter Wasser schälen.

So las ich. - Bin schnell in die Wanne gesunken,

Und wär’ mit den Zwiebeln beinahe ertrunken.

Bei Soße muß man vor allen Sachen,

Laut Kochbuch zuerst eine Mehlschwitze machen.

Drum nahm ich ein Kilo Mehl in die Hand,

Und bin mit ihm sechsmal ums Haus rumgerannt.

Dann mußte erschöpft ich mich niederhocken,

Ich war naß wie’n Bulle, das Mehl aber trocken.

Abends bin ich zum Schrank hingerannt,

Und aß Haferflocken aus der Hand.

Lag verzweifelt im Bettchen und dachte voll Sorgen:

Junge, Junge, wat´ kochste denn morgen?

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